Wie schon mehrfach erwähnt, glaube ich nicht, dass, trotz des Hypes um openBC, Linked-in, MySpace et. al., Social Networking Plattformen als Pure-Plays überleben können.
Die Vernetzung innerhalb eines sozialen Gefüges ist sicherlich ein Grundbedürfnis des Menschen. Aber am Ende geht es jedem Einzelnen um den Nutzen, den er daraus zieht (dem Sammlerinstinkt einiger mal ausgenommen). Wie mit jeder neuen Idee, wird sich nach der ersten Phase der reinen Plattformen eine Integration vollziehen. Entweder sie finden einen konkreten Nutzen für seine User – wie z.B. MySpace die Entdeckung neuer Musik zum Kern machen könnte – oder sie werden unsichtbar, eine Zwischenschicht, die ihren Dienst im Hintergrund verrichtet um alltägliche Dinge leichter zu machen.
David Hornik bringt es wunderschön auf den Punkt in seiner kurzen aber treffenden Anthropologie zum Begriff der Social Networks:I believe that we are now in Social Networks 3.0. After a fair bit of excitement and energy around pure play social networks, it became clear that the building and management of a social network was not, in and of itself, a compelling consumer experience. In a nod back to the earliest instantiations of social networking, entrepreneurs have come to realize that social networks are enablers of other compelling consumer experiences.
Ich warte immer noch auf den Anbieter, der seine Schnittstellen so öffnet, dass andere seine Networking Funktionen ubiquitär nutzen können.