Michael Raich
Consulting

29.11.2005

Innovationen fördern

Letztens hatte ich wieder eine Diskussion zum Thema Innovationsmanagement bzw. eher um die Kreativität für neue Innovationen. Um noch etwas genauer zu sein: Wir sind der Frage nachgegangen, wie man innerhalb eines Unternehmens ein innovationsfreundliches Klima schaffen kann und gezielt den Erfindergeist der Mitarbeiter fördert.

Sicher spielt die Branche eines Unternehmens eine Rolle, die Grundhaltung und der Background der Mitarbeiter, Forschungsbudgets, und so weiter. Ich habe aber den Standpunkt vertreten, dass schon sehr viel weniger ausreicht, um sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten immer wieder neu zu erfinden. Schließlich geht es darum, sich als Unternehmen immer wieder neu zu erfinden.

Ich glaube dass drei kleine Dinge ausreichen, um der Innovationsfreudigkeit im eigenen Hause einen gewaltigen Schub zu geben:

  1. Echte Belohnung
    Sicherlich mag ein institutionalisiertes Vorschlagswesen ein Stück weit weiterhelfen. Aber es geht um mehr. Ich muss meinen Mitarbeitern klar machen, dass sie ihr Erfindergeist im Unternehmen weiter bringt. Das geht nicht mit glanzvollen Programmen oder großen Reden. Es ist der jedem Einzelnen zugestandene Freiraum, Fehler zu machen. Nur wenn ich meinen Mitarbeitern Luft lasse, sich mit neuen Ideen zu beschäftigen, diese auszuprobieren und im Erfolgsfalle Anerkennung schenke (sie aber nicht verteufle wenn es schief geht), werden sie bereit sein, in die Zukunft zu denken. Insbesondere in der amerikanischen Softwareindustrie findet sich oft ein Begriff dafür: Meritokratie.

  2. Genügend Zeit
    Innovationen fallen nicht vom Himmel. Nur wenn meine Mitarbeiter genügend Zeit haben, sich mit neuen Dingen zu beschäftigen, werden sie weit genug denken können, um Neues zu schaffen. Warum nicht sogar aktiv fördern? Bei Firmen wie Google gibt es mittlerweile so genannte Coding-Days oder Hackathon’s. Tage, an denen jeder Mitarbeiter eine Idee weiterentwickeln darf die er sich aussucht. Eine Idee, die nichts mit dem täglichen Geschäft zu tun haben muss. Und am Ende des Tages setzt man sich zusammen und schaut, was man gebrauchen kann.

  3. Richtige Werkzeuge
    Auch Denkprozesse kann man steuern. Brainstorming kann ich lernen. Research Methoden, Rapid Prototyping, Extreme Programming, Hacking und ein bisschen Schumpeter haben noch niemanden geschadet. Und schließlich muss sich eine Idee irgendwann bezahlt machen. Diese Kompetenzen aber kann ich meinen Mitarbeitern schnell beibringen.

Und für all das muss ich weder eine neue Unternehmenskultur postulieren, noch eine Fachabteilung schaffen oder externe Institute beauftragen. Anerkennung an der richtigen Stelle, Freiräume zur richtigen Zeit und ein bisserl Methodik reichen allemal aus.

 

Werbung die schmeckt

Ja, Weihnachten steht irgendwie schon wieder vor der Tür. Und für eine Familie, einen Freundeskreis die irgendwie immer alles schon haben ist es manchmal nicht so leicht, das richtige Geschenk zu finden.

Aber dieses Jahr hab ich glaube ich den Nagel auf den Kopf getroffen. Die perfekte Kombination aus einem ästhetischem, hochwertigen Geschenk und dem praktischen Nutzen dahinter. Gleichsam praktikabel für die meisten meiner männlichen Freunde, für die Frauen sowieso. Deshalb an dieser Stelle ein kleiner Geschenktipp zu Weihnachten.

Werbung die schmeckt
Doppelt kreativ.
(mehr Fotos)

Ein Kochbuch.

Aber nicht irgend ein Kochbuch. Das MAX Kochbuch.
Die Zeitschrift Max, gemeinsam mit Tre Torri (die mit dem Maggi Kochbüchern), hat drei Dinge geschafft.

Erstmal die Jungen Wilden, Deutschlands kreative Köche (u.a. Atlantik, Borchert, Arlberg Hospiz), darauf anzusetzen, ein paar Klassiker aufzuwärmen. Also gibt es von Miso-Suppe über bayerisches Sushi bis zu Königsberger Klopsen alles.

Diese Gerichte in einem aufregenden Stil neu zu arrangieren und zu fotografieren – so schöne Bilder vom Essen hab ich selten gesehen.

Dann einen Haufen kreative Werbeagenturen zu animieren dafür jeweils eine Doppelseitige Werbung zu entwerfen. Eine die passt.


Das ist das erste Kochbuch, das ich mir selbst ins Wohnzimmer gestellt hab. Aufgeschlagen.
Einfach für 40 EUR bei Amazon bestellen (Amazon hat noch ein altes Titelbild, das Buch ist das richtige).

 

23.11.2005

Was ist gutes Projekt Management?

Des öfteren werde ich gefragt, was einen guten Projektmanager ausmacht.

Wenn man es auf einen Satz verkürzt:

Ein Projektmanager ist dann gut, wenn er die termin- und budgetgerechte Umsetzung der vereinbarten Ziele eines Projektes erreicht.


Leider ist die Frage meist nicht mit einem einzelnen Satz beantwortet. Aber ich werde mal versuchen, die wichtigsten Kriterien festzuhalten.
(Weiterlesen…)

 

20.11.2005

MySpace.com eröffnet ein Plattenlabel

Schon zwei Wochen alt ist die Nachricht, dass MySpace.com ein Musiklabel gegründet hat (mehr über MySpace.com). Letzte Woche wurde nun das erste Album veröffentlicht.

Momentan dümpelt das Album bei Amazon.com auf Platz 972, was nicht wirklich als Erfolg bezeichnet werden dürfte – allerdings unterhalb der Top 20 nur geringen Aussagewert hat. Aber genauere Zahlen werden wir wohl erst nächsten Mittwoch sehen, wenn die Billboard Charts veröffentlich werden.

Aus diesem Anlass beleuchtet das Magazin Wired die Entstehungsgeschichte von mySpace.com in einem ausführlichen Artikel (da die Seite z.Zt. nicht erreichbar ist, hier der Google Cache, Seiten 1 2 3 4).


(Weiterlesen…)

 

17.11.2005

Wann funktioniert Werbung im Netz?

Wir kennen sie alle. Die kleinen unscheinbaren Google Text-Ads, die riesengroßen Tower-Ads auf der rechten Seite oder die nervigen Pop-ups, Pop-unders, Ultramercials, Interstitials, die sich über den Text legen. Ganz zu schweigen von all dem, was im Posteingang des e-Mail Accounts landet.

Über die (Un-)Wirksamkeit der verschiedenen Darreichungsformen wird täglich diskutiert. Wenn wir in diese Diskussion mal etwas tiefer einsteigen, taucht als erstes eine Frage auf:

Welche Zielsetzung steckt denn hinter Online-Werbung?


(Weiterlesen…)

 

15.11.2005

Building the Next Google

Für alle die vorhaben, es den Großen im “Internet-Business” nachzumachen, liefert Business 2.0 ein paar gute Tipps wie man am besten anfängt: Building the Next Google.

 

03.11.2005

Status quo und Zukunft des Online-Journalismus

Eine gute Zusammenfassung der aktuellen Entwicklungen rund um Blogs gibt es bei der Tagesschau unter dem Titel Was Google, DSL und Blogs für die Medien bedeuten (vie IT&W).

 

More than 10 years experience in sales strategy consulting, sales planning and sales controlling for Financial Services, IT/Telco and Retail clients.

FRANKFURT Office:
Kisseleffstr. 1c
D-61348 Bad Homburg
+49 6172 185175

SALZBURG Office:
Hauptstr. 37-39
D-83395 Freilassing
+49 8654 478773